Workshop mit Jörg Derlien am 14.11.2015



Am Samstag, dem 14. November 2015 trafen wir uns zu einem weiteren Workshop mit Jörg Derlien in Martins Bonsai-Garten. Alle Teilnehmer waren dieses Mal, bis auf zwei, alles Mitglieder des Bonsai-Arbeitskreises Saarwellingen. Jörg traf pünktlich gegen 9:45 Uhr in Saarwellingen ein. Nach einem kurzen Small-Talk und einer Tasse Kaffee fingen wir auch pünktlich mit dem Seminar an. Bevor jeder an seinem mitgebrachten Baum arbeitete, wurden alle Bäume zusammen mit Jörg besprochen und Vorschläge für eine mögliche Gestaltung gemacht. Danach ging es ans arbeiten, wobei Jörg gerne auf alle aufkommenden Fragen einging und immer wieder bei den Gestaltungen half. Zum Schluss des Workshops waren sich alle einig, dass es ein lehrreicher und schöner Tag war und sie beim nächsten Workshop mit Jörg Derlien im Frühjahr 2016 wieder dabei sind. Die nachfolgenden Bilder zeigen Impressionen des Workshops und die Bäume vor und nach der Gestaltung oder Überarbeitung.


Der Wacholder von Sascha wird von Jörg begutachtet.

Jeder einzelne Baum wird vor der Gestaltung von Jörg besprochen.


Dieser Ast wird aus optischen Gründen entfernt.

Aus dem restlichen verbleibenden Aststummel wird Totholz (Jin) gestaltet.

Manuel Flammann arbeitet an einem seiner Übungsbäume für den nächsten New-Talent Wettbewerb in Leipzig.

Was soll aus dieser Lärche (Pseudolarix) werden?

Das fragt sich auch die Besitzerin Yvonne.

Diese Mädchenkiefer hat definitiv zu viel Äste. Da muss einiges weg.

Stefan drahtet seine Waldkiefer (Pinus sylvestris).

Eine schöne und selten gewordene Ajanfichte.

Eine Bergkiefer (Pinus mugo) von Patrick (rechts im Bild) aus Samen gezogen.

Ein wenig Hilfe von Martin.


Alle sind fleißig am Arbeiten.

Sascha (rechts neben Jörg) benötigt noch Hilfe von Jörg für seinen Wacholder.

Gar nicht so einfach einen Wacholder (Juniperus chinensis) richtig zu bearbeiten.

Sieht doch schon recht passabel aus.

Na also, geht doch!

Manuel (rechts im Bild) ist schon fast fertig mit seinem Wacholder.

Volle Konzentration. Stefan mit seiner Kiefer.

Und wieder arbeitet Jörg an Saschas Wacholder. Jörg der hat es Dir wohl angetan, frag doch mal Sascha ob er den Baum verkauft...


Die Workshopteilnehmer v.l.n.r.: Sascha Kallenborn, Stefan Hess, Workshopleiter Jörg Derlien, Bernhard König, Thomas Kling, Manuel Flammann und Patrick Czaja. Yvonne Weber und Wolfgang Judith mussten leider schon weg. Nun folgen die Bäume vorher und nachher.

Ajanfichte (Picea jezoensis) vor der Gestaltung.

Hier noch ein Foto vor jeglichem Rückschnitt.

Die fast fertig gestaltete Ajanfichte von Wolfgang Judith.Es fehlen noch ein paar Feinarbeiten und dann kann die Fichte im nächsten Jahr in eine passende Bonsai-Schale umgepflanzt werden.

Der Übungsbaum von Manuel Flammann vor der Gestaltung.

Der gleiche Baum (Juniperus chinensis) nach der Gestaltung. Auch dieser Baum kann im nächsten Frühjahr in eine passende Bonsaischale eingepflanzt werden.

Chinesischer Wacholder (Juniperus chinensis) von Sascha vor der Überarbeitung.

Der gleiche Wacholder nach der ersten Überarbeitung.

Eine Feindrahtung wird im nächsten Jahr an der Reihe sein. Viel Spaß wünsche ich Dir schon jetzt Sascha:)


Europäische Lärche vor der Gestaltung.

Europäische Lärche von Thomas Kling nach der Gestaltung.

So in etwa ist der Einpflanzwinkel in eine passende Schale im nächsten Frühjahr vorgesehen.

Die Bergkiefer von Patrick vor der Überarbeitung.

Bergkiefer (Pinus mugo) aus Samen gezogen nach der Überarbeitung. Auch dieser Baum kann im Frühjahr in eine passende Bonsaischale gepflanzt werden.

Mädchenkiefer vor der Auslichtung.

Mädchenkiefer nach der Auslichtung. Die Kiefer muss nun noch gedrahtet und gestaltet werden und kann dann im nächsten Jahr in eine passende Bonsai-Schale.

Die Waldkiefer von Stefan Hess vor der erneuten Überarbeitung.

Die gleiche Waldkiefer (Pinus sylvestris) nach der Überarbeitung. Auch diese Kiefer hat eine passendere und schönere Schale verdient im nächsten Jahr.

Auch aus dieser Lärche kann man noch einen schönen Baum gestalten.

Es geht doch! Pseudolarix kaempferi von Yvonne nach der Gestaltung in eine streng Aufrechte Form.

Im kommenden Frühjahr ist dringend neues Substrat sowie eine passende Bonsai-Schale erforderlich.

Die Eibe (Taxus baccata) von Bernhard vor der Gestaltung.

In zwei bis drei Jahren kann daraus durchaus ein schönes Bäumchen werden.

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